Der verschwundene Hof – und wie der Speicher aus Lürrip dazu passt(e)

Mönchengladbach 1964 – Mitarbeiter des Freilichtmuseums Kommern sind im Mönchengladbacher Stadtteil Lürrip, um einen Fachwerkhof aus dem 17. Jahrhundert abzubauen. Gefach für Gefach wird der stattliche Hof rückgebaut. Dabei schält sich ein weiteres Gebäude heraus. Im Fachwerk des Hofes integriert befindet sich ein Speichergebäude aus dem 15. Jahrhundert. Wilhelm Nakatenus wurde 1617 in Lürrip, heute …

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Call for Kitsch

Die Abstimmung über das kitschigste Objekt Die Ausstellung Als minderwertiger Ramsch verrufen, steht Kitsch in unserer Wahrnehmung heute für das übertrieben Rührselige, Niedliche und Überflüssige. Doch egal ob Gartenzwerg, Arztroman oder Porzellangeschirr – in jedem Haushalt finden sich kitschige Dinge, die wir lieben und in Ehren halten. Was steckt also hinter dem grellen Alleskönner? Was …

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Kleine weiße Kugeln, mit farbigen Pflanzenteilen bedeckt

Milchverarbeitung im 18. Jahrhundert – Ein Experiment

Die Vorführung historischer Hauswirtschaftsarbeiten ist Teil des Vermittlungsprogramms am LVR-Freilichtmuseum Kommern. Als neues Thema wurde am 29. und 30. Juli 2023 die historische Milchverarbeitung im 18. Jahrhundert in den Fokus gerückt. In einem Experiment soll erstmals die Herstellung von Käse und Butter mit Methoden und Utensilien,  die im 18. Jahrhundert verwendet wurden, durchgeführt wurden.   …

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Fachwerkhaus, im Vordergrund lilafarbene Pflanzen

Rund um den Speicher aus Lürrip wird einiges erneuert

Im Zuge der Teich- und Wegebauarbeiten, die im Frühjahr bis Spätsommer 2023 auf dem Gelände des Freilichtmuseums stattfanden, ist der Teich rund um den Speicher saniert worden. Mit der Ertüchtigung des Teiches erfolgt auch der Neubau der maroden Brücke sowie des Zaunes rund um den Teich. Nach Abschluss der Arbeiten wird nicht nur der Teich …

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ZWei

Das Freilichtmuseum als Heimat für seltene Tiere

Neben vielen anderen alten Haustierrassen leben bei uns im Freilichtmuseum auch die vom Aussterben bedrohten Glan-Donnersberger Rinder. Sie gehörten früher neben Gänsen, Hühnern, Schweinen und Ziegen zum Dorfbild dazu und wurden von den Bauern als Arbeits- und Nutztiere eingesetzt.   Glanrinder bei der Arbeit im Freilichtmuseum. Foto: LVR-Freilichtmuseum Kommern, Hans-Theo Gerhards. Historische Bedeutung Die Bauern …

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Ausstellungstafel im Museumsgelände mit Bildern und Text zum Jahrmarkt nach 1945

Jahrmarkt anno dazumal

Zum Jahrmarkt anno dazumal im LVR-Freilichtmuseum Kommern wird eine Ausstellung gezeigt, die sich mit der Geschichte des Jahrmarktes zur Kaiserzeit und der Zeit nach 1945 befasst. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Thematisierung des Rassismus gegenüber Menschen außereuropäischer Länder, der während der Kolonialzeit extrem verbreitet war und die Zurschaustellung von Menschen in Panoptiken und Kuriositäten-Kabinetten. …

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Postkarte mit Bildern von ungewöhnlich aussehenden Menschen

Menschen als Attraktionen auf dem Jahrmarkt

TEIL 2: Side Shows „Bizarre Körper“?: Side Shows Bereits vor ihrem Tod war Julia Pastrana ein Schauobjekt und trat in einer Art Schaustellung auf, die oft als „Side Show“, im amerikanischen Sprachraum auch lange als „Freak Shows“ bezeichnet wurde. Als eine der größten und berühmtesten „Side Shows“ gilt bis heute die Show des US-Amerikaners P.T. …

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Jahrmarktsgeschichte(n) anno Dazumal

Kirmes, Rummel, Jahrmarkt – für Volksfeste voller Schaubuden, Fahrgeschäfte und Essensstände gibt es im deutschen Sprachraum eine Vielzahl an Bezeichnungen. Obwohl diese heutzutage oft synonym verwendet werden, gibt es Feinheiten, nach denen diese Feste unterschieden werden. Während Kirmessen auf Wallfahrtstraditionen oder Kirchweihtage zurückgehen, haben Jahrmärkte ihren Ursprung auf den jährlich stattfinden Markttagen der Ortschaften und …

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kolorierte Postkarte mit Jahrmarktsgästen und Schaubuden

Vermessen und begafft – Rassismus auf dem Jahrmarkt

Neben gängigen Attraktionen wie Karussells oder Tieren wurden auf Jahrmärkten häufig Menschen afrikanischer, amerikanischer, asiatischer oder südostasiatischer Herkunft als "Attraktionen" präsentiert oder in Zoos und Tiergärten zur Schau gestellt. Hierdurch entstanden sogenannte "Menschenzoos" oder „Völkerschauen“ – reisende Shows, in denen Menschen aus außereuropäischen Ländern in nachgebildeten Dörfern und in traditioneller Kleidung zur Unterhaltung der Besucherinnen …

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Menschen als Attraktionen auf dem Jahrmarkt

Teil 1 - Panoptikum und „anatomisches Museum" Die Lust am Kuriosen, dem Grusel, der Grenzübertretung und die Möglichkeit, einen Blick in die weite Welt zu riskieren, ziehen seit jeher die Menschen auf die Jahrmärkte. Im 19. Jahrhundert stand vor allem die Faszination des Menschlichen im Mittelpunkt. Imperialistisches und kolonialistisches Gedankengut, technischer und medizinischer Fortschritt, Prüderie …

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